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Benjamin Katz AR PENCK „Denkpause“

2.000,00  inkl. 19% Mwst.

Beschreibung

Beschreibung

Benjamin Katz, „AR PENCK Denkpause“

AR PENCK Anekdote“: ER schlief eines Tages in Köln auf dem Neumarkt auf einer Parkbank.
Kam wohl zu später Stunde von seinem Galeristen Michael Werner. Morgens früh kam
die Ordnungsbehörse und weckte AR Penck auf und fragte nach seinen Papieren und durch-
suchte seine Plakstiktäte, die sich voller Geldscheine befand. Der Personalausweis brachte
Klarheit wer da nach „durchzechter Nacht mit Kölsch“ kontrolliert wurde:

A.R. Penck (* 5. Oktober 1939 in Dresden; † 2. Mai 2017 in Zürich), eigentlich Ralf Winkler (Pseudonyme waren Tancred Mitschel,[1] Mike Hammer, T.M., Mickey Spilane, Theodor Marx, a.Y. oder Y), war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer und Jazzmusiker.

 

 

Fotobuch mit Porträts
Einzelpreis: 2.000 €
im Format 17,8 cm H x 24 cm B im Karton
(sehr gut erhalten)

 

Mit eindringlichen Künstlerporträts u.a. von Georg Baselitz,
Sigmar Polke oder Gerhard Richter erlangte Benjamin Katz (*1939) weltweit Berühmtheit.

Benjamin Katz ist ein international anerkannter Fotograf.
Er unterstützt unsere Obdachlosenhilfe seit Jahren.
Benjamin Katz (geboren 14. Juni 1939 in Antwerpen, Belgien) ist ein deutscher Fotograf  (Wikipedia)
Die Eltern von Benjamin Katz waren Berliner Juden, die nach Belgien flohen.

1963 gründete er zusammen mit Michael Werner die Galerie Werner & Katz.
Die Eröffnungsausstellung mit Gemälden und Zeichnungen von Georg Baselitz geriet zum Skandal,
als zwei Gemälde wegen unsittlichen Inhalts von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden.
Die Zusammenarbeit mit Michael Werner setzte er zwar nicht fort, dennoch blieb Benjamin Katz
in seinem Wirkungskreis seitdem immer auch als Galerist tätig.

Auch auf der documenta war er öfter künstlerisch tätig. Bei Performances und kunstbezogenen Veranstaltungen
hält Benjamin Katz mit seinen Fotografien die flüchtigen Momente fest und porträtiert Künstler, Mäzene und andere
Beteiligte der Kunst- und Kulturszene. Benjamin Katz lehrte von 2006 bis 2008 Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf.

2016 erhielt Benjamin Katz auf der Großen Kunstausstellung NRW Düsseldorf den  Kunstpreis der Künstler verliehen.

AR PENCK der Porträtierte:

Leben

Winkler nahm von 1953 bis 1954 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (Künstlername Strawalde) und wurde Mitglied der Künstlergruppe Erste Phalanx Nedserd. Die Gruppe strebte künstlerisches Arbeiten ohne Kompromisse an. Aus diesem Grund blieb den Mitgliedern der Künstlergruppe ein Akademiestudium verwehrt:[2] Ab 1956 bewarb er sich viermal erfolglos an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Hochschule für Bildende und Angewandte Künste Berlin (Ost). Den Mitgliedern der Künstlergruppe blieb auch die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR verwehrt. Sie mussten sich deshalb den Lebensunterhalt als Arbeiter oder Handwerker verdienen. 1955 bis 1956 war Winkler als Zeichner bei der DEWAG in der Lehre. Nach Abbruch der Lehre arbeitete er als Heizer, Nachtwächter, Briefträger und Kleindarsteller unter anderem im Film Jahrgang 45 von Jürgen Böttcher, der ihn bereits 1961 in seinen verbotenen Kurzdokumentarfilm Drei von vielen aufgenommen hatte.

Im Jahr 1966 wurde Winkler Kandidat des Verbandes bildender Künstler, nun unter dem Pseudonym A. R. Penck, das nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck gewählt wurde. Seit 1969 bekam er zunehmend Probleme mit dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR: Pencks Bilder wurden beschlagnahmt, seine Mitgliedschaft im „Verband Bildender Künstler der DDR“ (VBK) wurde abgelehnt.

Winkler gründete im Mai 1971 gemeinsam mit Steffen Terk, Wolfgang Opitz und Harald Gallasch die Künstlergruppe Lücke, welche bis 1976 bestand. Ab 1973 arbeitete er unter dem Pseudonym Mike Hammer und T.M. (auch zusammengezogen: TM). Nach dem Militärdienst 1974 und vor allem der Verleihung des Will-Grohmann-Preises 1975 durch die Akademie der Künste in West-Berlin nahmen auch die Kontrollen der Staatssicherheit zu. 1976 begegnete Penck dem westdeutschen Malerkollegen Jörg Immendorff, mit dem er in den folgenden Jahren zusammenarbeitete. In ihren Arbeiten setzten sie sich sowohl für die Abschaffung der deutsch-deutschen Grenze als auch für Dissidenten ein, unter ihnen Rudolf Bahro und Robert Havemann.[3] Ab 1977 beschlagnahmte der Zoll die Gemälde Winklers – der ab 1976 auch mit Y signierte.

Im Mai 1979 wurden bei einem Einbruch in das Atelier Winklers verschiedene Arbeiten und Aufzeichnungen vernichtet. Am 3. August 1980 wurde er ausgebürgert und siedelte in den Westen über. Er lebte zunächst in Kerpen bei Köln. 1981 verlieh ihm die Goethe-Stiftung in Basel den Rembrandt-Preis. 1983 zog Winkler nach London um und bekam 1985 den Kunstpreis Aachen verliehen. 1984 war er auf der Ausstellung Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf vertreten. 1988 nahm er teil an der Ausstellung Made in Cologne, im selben Jahr wurde er als Professor für Malerei an die Kunstakademie Düsseldorf berufen. Nach seiner Emeritierung im Jahr 2003 lebte und arbeitete Winkler in Dublin, Irland.[4] (Wikipedia)